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Einführung
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ITIL steht für Information Technology Infrastructure Library. ITIL ist
ein eingetragenes Warenzeichen der OGC (Office of Government Commerce).
ITIL ist keine verbindliche Norm, wie z.B. die ISO 9000. ITIL ist ein
Hersteller unabhängiger „Best Practice“ Leitfaden, der bewährte, aus
der Praxis gewonnene Erkenntnisse, Modelle und Architekturen
beschreibt, die als Richtlinie zum systematischen Aufbau und zum
Betrieb einer durchgängig abgestimmten professionellen IT
Servicestruktur benutzt werden.
ITIL geht dabei vordergründig darauf
ein, WAS zu tun ist, welche Prozesse, Rollen, Aufgaben und
Abhängigkeiten abzubilden sind, jedoch nicht WIE dies konkret im
Einzelnen umzusetzen ist. ITIL liefert weder
Implementierungsvorschriften oder Formularvorlagen, noch werden
irgendwelche Tools bestimmter Hersteller favorisiert.
Die
praktische Umsetzung muss den jeweiligen unternehmensspezifischen
Anforderungen und Bedürfnissen gerecht werden. Dabei spielen soziale,
politische und kulturelle Belange eine ebenso wichtige Rolle wie die
technischen Anforderungen. Die Ziele müssen realistisch und klar
formuliert sein und müssen allen Beteiligten auch verständlich
vermittelt werden.
ITIL bildet die Kundenorientierung als
IT Service Management ab. Das Ziel sind klar definierte Schnittstellen
mit konkreten Ansprechpartnern, Zuständigkeiten und
Verantwortlichkeiten, um ein Höchstmaß an Qualität und
Kundenzufriedenheit sicherzustellen. Eine Dienstleistung nach ITIL ist
weit mehr, als die bloße Erbringung der Leistung.
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